Informationen zu Corona

18. Dezember 2020 – Coronaschutzverordnung: Angebote nur noch auf Distanz erlaubt

Seit dem 11. Januar gilt eine neue Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Danach sind sämtliche Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote in Präsenzform seit dem 16. Dezember 2020 und noch bis einschließlich 14. Februar 2021 untersagt. Angebote, die alternativ (ohne physische Präsenz) angeboten werden können (z. B. online, telefonisch), sollen weiter durchgeführt werden.

Bitte informieren Sie Ihre Teilnehmenden, dass eine physische Anwesenheit in allen Angeboten nicht erlaubt ist. Besprechen Sie bitte auch, wie das Angebot alternativ weitergeführt werden kann (z. B. telefonisch, online).

Sollte eine alternative Durchführung bereits in diesem Jahr von uns anerkannt worden sein, bitten wir um eine formlose Anzeige unter Bezug auf die bisherige Anerkennung mittels PuQ-Postfach. Bei zugelassenen Maßnahmen (Gutscheinmaßnahmen) wenden Sie sich bitte an Ihre fachkundige Stelle.

Für das Verfahren und die Regeln zur Umstellung beachten Sie bitte die laufend aktualisierten FAQ, die Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit unter https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/weiterfuehrung-von-massnahmen finden.

Die aktuelle Coronalage in Köln hat sich weiter verschärft. Im Zuge dessen wurde von der Stadt Köln eine neue Coronaschutzverordnung erlassen. Bitte beachten Sie bei der Maßnahmeumsetzung das Amtsblatt der Stadt Köln. Insbesondere Punkt Nr. 3 bezüglich der Mund-Nase-Bedeckungspflicht ist bei außerschulischen Bildungsangeboten in geschlossenen Räumen zu berücksichtigen.

Bildungs- und Maßnahmeträger können wieder einen Präsenzbetrieb aufnehmen, wenn sie die Auflagen für den Gesundheitsschutz beachten. Die Träger werden gebeten, sich laufend über die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere über die Verordnungen und Erlasse des Landes bzw. der regionalen Gesundheitsbehörden, zu informieren.

Die rechtlichen Regelungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) finden Sie unter dem folgenden Link – die aktuelle Coronaschutzverordnung und die Coronabetreuungsverordnung gelten bis zum 25. Mai 2020:

https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

Einige Bildungs- und Maßnahmeträger in NRW sind bereits wieder mit Präsenzunterricht gestartet oder bereiten sich darauf vor. Angesichts der Gesundheitsschutzauflagen ist die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nicht für alle komplett möglich, sodass sowohl eine alternative Durchführung als auch eine Kombination von Präsenzunterricht mit einer Alternative denkbar ist. Der Gesundheitsschutz der Teilnehmenden und Mitarbeiter*innen steht dabei an erster Stelle!

Bitte nehmen Sie – sofern nicht schon geschehen – mit dem Jobcenter Köln Kontakt auf und stimmen die weiteren Schritte ab (z.B. Zeitpunkt, Erklärung zur Einhaltung der Gesundheitsschutzauflagen, teilnehmende Personen, einzureichende Unterlagen etc.) ab.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur:

https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/weiterfuehrung-von-massnahmen

 

Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Mit dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) soll der Bestand sozialer Dienste und Einrichtungen in der Corona-Krise gesichert werden. Träger mit laufenden Maßnahmen zum Stichtag 16. März 2020 haben die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen, wenn eine Existenzsicherung nicht über vorrangige Mittel erfolgen kann.

Auf der Internetseite der Arbeitsagentur finden Sie

  • Informationen, wie der Zuschuss beantragt werden kann.
  • die Antragsunterlagen für den Zuschuss im Rechtskreis SGB III / SGB II.
  • Fragen und Antworten zur Umsetzung.

https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/sodeg-sozialdienstleister-einsatzgesetz

 

Für weitere Informationen und um offene Fragen direkt zu klären finden in der 22. KW Skype- bzw. Telefonkonferenzen statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, Wenn Sie sich für die Telefonkonferenz / Skype-Besprechung vormerken lassen wollen, wenden Sie sich bitte unter folgenden Angaben bis zum 22. Mai 2020 an das Postfach Nordrhein-Westfalen.Gute-Erwerbsbiografien@arbeitsagentur.de:

  • „Informationsbedarf zum SodEG“ in der Betreffzeile
  • Name Ihrer Bildungseinrichtung einschl. Standortangabe,
  • die Namen der teilnehmenden Personen und
  • geben bitte auch die persönliche E-Mailadresse an.

Weitere Informationen gehen Ihnen dann mit gesonderter Mail zu.

Informationen für Bildungs- und Maßnahmeträger

Das Bildungsjahr 2021 stand, wie auch das Vorjahr, unter dem direkten Einfluss der pandemischen Auswirkungen. Bereits im Frühjahr 2020 konnten viele Angebote für unsere Kundinnen und Kunden auf eine digitale und hybride Durchführung umgestellt werden. Diese novellierten Unterrichtsformen haben sich in den Folgemonaten fest etabliert und optimiert, viele Qualifizierungen wurden konzeptionell weiterentwickelt oder neu entworfen.
Die Zahl der Teilnehmer*innen entwickelte sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr durchaus progressiv und entspricht nun wieder dem Ausgangsniveau des Jahres 2019. Die aktuelle Planung der operativen Bereiche für das Jahr 2022 zeigt deutlich, dass der Bedarf an beruflichen Qualifizierungen und Umschulungen konstant hoch bleiben wird.
Das Jobcenter und die Agentur für Arbeit Köln beobachten und evaluieren laufend die Nachfrage und die Entwicklung der Angebotsstrukturen im Bildungssektor. So sind auch im Jahr 2022 unterjährige Steuerungsimpulse im Bereich der Bildungsziele, Qualifizierungsinhalte und der Quantitäten zu erwarten.
Die Bildungszielplanung 2022 richtet sich sowohl an arbeitslose Arbeitnehmer*innen als auch an Arbeitgeber*innen, die im Zuge der Digitalisierung und des Fachkräftemangels ihre Mitarbeiter*innen nach dem Qualifizierungschancengesetz fortbilden lassen möchten.
Die Digitalisierung und die hieraus resultierende gesellschaftliche Veränderung vollzieht sich vor dem Hintergrund der Coronakrise schneller. Diese Entwicklung verändert unsere Gesellschaft maßgeblich und nimmt dabei Einfluss auf unsere Arbeits- und Lebenswelt. Roboter in Fabrikhallen, selbstfahrende Autos sowie Werkstücke aus dem 3D-Drucker sind inzwischen im Arbeitsalltag integriert. Hier gilt es, sich den aktuellen Herausforderungen des Arbeits-marktes zu stellen.
Mit unseren Weiterbildungen leisten wir einen signifikanten Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Die Förderung erfolgt daher mit einem besonderen Fokus auf die Berufe und Branchen, die Arbeitskräfte aufnehmen können.
„Umschulungen“ – d.h. langfristig angelegte berufliche Neuorientierungen in anerkannten Ausbildungsberufen – wurden und werden aufgrund der langfristigen Integrationswirkung und der Integration der Umschüler*innen im Zielberuf weiterhin mit besonderer Intensität gefördert.

Kursnet
Das bisherige Kursnet wurde weiterentwickelt. Ab dem 01.01.2022 steht Kundinnen und Kunden sowie Bildungsträgern die neue Plattform unter: https://www.arbeitsagentur.de/kursnet zur Verfügung.
Angebote in den Bereichen Aus- und Weiterbildung finden Sie jetzt noch schneller. Die bisherigen Suchangebote von Kursnet werden zum 31. Dezember 2021 eingestellt.

Die Bildungszielplanung 2022 richtet sich an Kund*innen aus dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuches – Zweites Buch (SGB II), das heißt an Arbeitslosengeld II Beziehende.
Entscheidungen über Förderungen im Rahmen des § 16 Absatz 1 SGB II i.V.m. den §§ 81ff SGB III sind ausschließlich durch Fachkräfte des Jobcenter Köln möglich. Grundlage für diese Entscheidung sind Gespräche mit den Kund*innen, in denen individuelle Zielvereinba-rungen zur Integration in den Arbeitsmarkt abgeschlossen werden.

Das Jobcenter Köln plant für 2022:
• 812 Bildungsgutscheine für abschlussorientierte Maßnahmen
• 1.578 Bildungsgutscheine für nicht abschlussorientierte Maßnahmen

BZP 2022 – Infos für Bildungsträger (PDF)

Planungen für das Jahr 2021

Das Jobcenter Köln bietet seinen Kundinnen und Kunden ein breites Portfolio von Arbeitsmarktdienstleistungen an. Ein solch vielfältiges Angebot bedingt aber auch inhaltliche Überschneidungen in einzelnen Maßnahmen, verringert die Übersichtlichkeit und erschwert im Einzelfall ein passgenaues Angebot für die Teilnehmer*innen.
Die Planungen für das Jahr 2021 sehen daher eine veränderte Angebotsstruktur vor.

AMDL-Trägerinfo (PDF)

Ausschreibungen, Vergabeverfahren

Vergabeverfahren werden im Jobcenter Köln nur noch digital durchgeführt („eVergabe“).
Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, welche durch ein Vergabeverfahren eingekauft werden, werden ab sofort veröffentlicht auf www.dtvp.de, der Website des Deutschen Vergabeportals.

Wir freuen uns auf Ihre qualifizierte Bewerbung!

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