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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

Wir helfen Ihnen gerne.

Wenn Sie weitere Fragen haben.

Was ist Arbeits-losen-Geld 2?


Arbeits-losen-Geld 2

ist eine Hilfe für Menschen ohne Arbeit.

Die Menschen bekommen Geld vom Amt.

Die Hilfe wird aus Steuern bezahlt.

Das bedeutet:

Wenn die Menschen arbeiten, müssen sie Steuern ans Amt bezahlen.

Wenn die Menschen nicht mehr arbeiten, dann bekommen sie Geld vom Amt.

Damit sie weiter leben können wie vorher.

Damit sie weiter ihre Rechnungen bezahlen können.

Das nennt man auch: Sicherung von ihrem Lebens-Unterhalt.


Sie bekommen Arbeits-losen-Geld 2,


wenn sie erwerbs-fähig und hilfe-bedürftig sind.

Erwerbs-fähig heißt:


Sie können arbeiten.

Sie sind über 15 Jahre.

 

Hilfe-bedürftig heißt:

Sie brauchen Hilfe vom Staat.

Weil Sie alleine nicht für Ihren

Lebens-Unterhalt sorgen können.

Das Amt bezahlt dann Ihren Lebens-Unterhalt.

Zum Beispiel: Für Essen und Trinken.

Das Amt bezahlt auch die Wohnung.

Zum Beispiel:

  • Miete
  • Heizung
  • Neben-Kosten
    Dazu gehören zum Beispiel:
    • Wasser
    • Müll-Abfuhr.

 

Was bedeutet erwerbs-fähig?

Erwerbs-fähig heißt: Sie können arbeiten.

Sie werden mit 15 Jahren erwerbs-fähig:

Wenn Sie gesund sind.

Wenn Sie arbeiten können.


Das heißt:

Erwerbs-fähig ist:

  • Wer über 15 Jahre alt ist.
  • Wer arbeiten kann.

 

Wann bin ich nicht erwerbs-fähig?

Nicht Erwerbs-fähig heißt:

Sie können nicht arbeiten.


Sie sind nicht erwerbs-fähig:

Wenn Sie nicht wenigstens 3 Stunden am Tag arbeiten können.

Zum Beispiel:

Weil Sie eine Krankheit oder Behinderung haben.

Das heißt:

Nicht erwerbs-fähig ist:

  • Wer unter 15 Jahre alt ist.
  • Wer nicht arbeiten kann.
    zum Beispiel:
    • Wegen einer Krankheit.
    • Oder einer Behinderung.


Was bedeutet hilfe-bedürftig?

Hilfe-bedürftig ist:


Wenn jemand kein oder zu wenig Geld hat,

um seinen Lebens-Unterhalt selbst zu bezahlen.

 

Wenn jemand sonst keine Hilfe bekommt.

Zum Beispiel: Geld von der Familie.

 

Dann können Sie Geld vom Staat bekommen.

Dann sind Sie: Hilfe-bedürftig.

 

Was ist ein 1-Euro-Job?

1-Euro-Job ist eine Arbeit für Menschen,

die Arbeits-losen-Geld 2 bekommen.

 

Sie bekommen die Arbeit vom Jobcenter.

 

Sie bekommen das Geld für die Arbeit

zusätzlich zum Arbeits-losen-Geld 2.

 

Das Geld wird nicht als Einkommen angerechnet.

Damit sich die Arbeit am Ende für Sie lohnt.

 

Die Arbeiten helfen der Öffentlichkeit.

Zum Beispiel:

Sie machen die Stadt sauber.

Oder Sie helfen alten Menschen.

Oder anderen Menschen, die Hilfe brauchen.

 

Die Arbeit soll die soziale Integration fördern.

Soziale Integration heißt:

Die Menschen sollen am Leben teilhaben.

Sie sollen leben und arbeiten können.

Viele Menschen fühlen sich mit Arbeit besser.

Weil sie dann eine Aufgabe haben.

Weil sie dann gebraucht werden.

 

Die Arbeit soll die Arbeits-fähigkeit erhalten.

Das bedeutet:

Die Menschen sollen die Arbeit nicht verlernen.

Sie sollen für die Arbeit bereit sein.

Das nennt man: Die Arbeits-fähigkeit.

 

Die Menschen sollen arbeits-fähig bleiben.

Oder Sie sollen wieder arbeits-fähig werden.

Die Menschen haben dann bessere Chancen.

Sie finden leichter eine neue Arbeit.

 

Wenn Sie zeigen können:

  • Ich habe viel Erfahrung.
  • Ich habe viel gearbeitet.
  • Ich bin fleißig.

 

Was ist eine Eingliederungs-Vereinbarung?

Das ist eine Vereinbarung

zwischen Ihnen

und dem Jobcenter.

In der Vereinbarung steht:

Wie wir Ihre Eingliederung in Arbeit erreichen.

Das bedeutet:

Wie Sie wieder Arbeit finden.

Welche Hilfen Sie dabei brauchen.

Was das Jobcenter tun muss.

Und was Sie tun müssen.

Damit Sie schnell wieder eine Arbeit bekommen.

Die Vereinbarung gilt meistens für 6 Monate.

Wir können die Vereinbarung auch verlängern.

Wenn Sie längere Zeit Hilfe brauchen.

 

Was sind Eingliederungs-Leistungen?

Eingliederungs-Leistungen sind Hilfen vom Amt

für Menschen, die wieder arbeiten wollen.

 

Welche Leistungen kann ich bekommen?

Sie und Ihre Familie haben einen

persönlichen Ansprech-Partner

oder eine Ansprech-Partnerin im Jobcenter.

 

Dazu sagen wir: Integrations-Fach-Kraft.


Die Person hilft Ihnen.

Wenn Sie Fragen haben.

 

Das hat immer das Ziel:

Sie sollen wieder arbeiten.

 

Es gibt viele Hilfen.

Zum Beispiel:

  • Sie können ein Training machen.
  • Sie können eine Arbeit bekommen.
    Zum Beispiel: 1-Euro-Jobs.

Wir schreiben eine Vereinbarung.

Die Vereinbarung heißt:

Eingliederungs-Vereinbarung.

 

Wir schreiben gemeinsam auf,

was notwendig ist.

Also:

Was wir tun müssen.

Was Sie tun müssen.

Damit Sie wieder arbeiten können.

 

Was ist Sozial-Geld?

Sie bekommen Sozial-Geld:

Wenn Sie selbst nicht erwerbs-fähig sind.

Aber mit Erwerbs-fähigen zusammen leben.

Zum Beispiel: Kinder.

Kinder bekommen Sozial-Geld.

Weil:

Kinder sind nicht erwerbs-fähig.

Das heißt:

Sie können nicht arbeiten.

 

Aber Kinder leben bei Ihren Eltern.

Ihre Eltern sind erwerbs-fähig.

Das heißt:

Ihre Eltern können arbeiten.

 

Zur Erinnerung:

Erwerbs-fähig heißt:

Sie können arbeiten.

Sie sind über 15 Jahre alt.

Nicht erwerbs-fähig heißt:

Sie können nicht arbeiten.

Sie sind unter 15 Jahren.

Sozial-Geld bekommen manchmal auch:

Personen, die Rente bekommen.

Weil sie nicht mehr arbeiten können.

Das nennen wir: Erwerbs-Minderung.

Was zählt alles zum Vermögen?

Wir müssen wissen:

Brauchen Sie Geld vom Amt?

Oder haben Sie selbst genug Geld?

Können Sie Ihre Kosten selbst bezahlen?

 

Das nennen wir: Prüfung der Eigen-leistungs-fähigkeit.

Wir prüfen dazu:

Wie viel Vermögen Sie haben.

 

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Autos
  • Häuser
  • Wohnungen
  • Geld auf der Bank
  • Bar-Geld
  • Schecks
  • Wert-Papiere
  • Aktien
  • Spar-Briefe
  • Bau-Spar-Verträge
  • und Geld-Geschenke
    in den vergangenen 10 Jahren.


Ausnahme:

Ein Teil von Ihrem Vermögen ist geschützt.

Er wird nicht zum Vermögen gezählt.

Dazu gehört zum Beispiel:

  • ein angemessener Haushalt.
  • ein angemessenes Auto.
  • Wohnen im eigenen angemessenen Haus.
    Oder in der eigenen angemessenen Wohnung.

Angemessen heißt:

Das darf nicht zu teuer sein.

Dann dürfen Sie die Sachen behalten.

Sie haben ein Recht darauf.

 

Achtung:

Es gibt Frei-Beträge für Ihr Vermögen.

Das bedeutet:

Ein Teil von Ihrem Vermögen zählt nicht mit.

Zum Beispiel:

Wenn Sie Geld fürs Alter sparen.

Dann dürfen Sie das Geld behalten.

 

Hier finden Sie mehr Infos zu Frei-Beträgen.

Mehr Infos bekommen Sie auch bei

Ihrem persönlichen Ansprech-Partner

oder Ihrer Ansprech-Partnerin.

 

Was zählt alles als Einkommen?


Zum Einkommen zählen alle Einnahmen.


Zum Einkommen gehören zum Beispiel:

 

  • Lohn von Ihrer Arbeit
    Egal ob sie selbst-ständig sind.
    Oder bei einer Firma angestellt.
    Das Geld, das Sie bei der Arbeit verdienen.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Arbeits-losen-Geld
    Sie sind arbeits-los.
    Sie bekommen Geld vom Amt.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Kranken-Geld
    Sie sind krank.
    Sie bekommen Geld vom Amt.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Einnahmen aus Vermietung
    Das heißt:
    Sie vermieten eine Wohnung oder ein Haus.
    Dafür bekommen Sie Geld für die Miete.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Einnahmen aus Verpachtung
    Verpachten heißt:
    Sie verleihen etwas gegen Geld.
    Zum Beispiel: Ein Grund-Stück oder eine Kneipe.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Unterhalt
    Sie bekommen Geld von Ihrem
    Ex-Mann oder Ihrer Ex-Frau.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Kinder-Geld
    Sie haben 1 Kind oder mehrere Kinder.
    Sie bekommen Kinder-Geld vom Amt.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Renten
    Sie bekommen eine Rente.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

  • Einnahmen aus Kapital und Zinsen
    Das bedeutet:
    Sie haben Geld auf der Bank.
    Das nennen wir: Kapital.
    Für das Geld bekommen Sie Zinsen.
    Das heißt:
    Sie bekommen später mehr Geld von der Bank
    als Sie am Anfang eingezahlt haben.
    Das Geld zählt zu Ihrem Einkommen.

 

Was ist eine Haushalts-Gemeinschaft?

 

Zu einer Haushalts-Gemeinschaft

gehören alle Personen in einem Haushalt.

Un-abhängig von:

  • Geschlecht:
    Mann oder Frau
  • Alter:
    Jung oder Alt.
  • Verwandtschaft:
    Verwandte oder fremde Menschen.

Wenn Sie in einer Haushalts-Gemeinschaft leben

  • Mit Ihrer Familie
    Das nennen wir: Bedarfs-Gemeinschaft.
  • Mit fremden Menschen
    Das nennen wir: Wohn-Gemeinschaft.

 

Achtung:


In einer Wohn-Gemeinschaft kann es

mehrere Bedarfs-Gemeinschaften geben.

 

Zum Beispiel:

Sie haben ein Kind.

Sie wohnen in einer Wohn-Gemeinschaft.

Sie wohnen zusammen mit 1 Freund.

Dann gibt es 1 Wohn-Gemeinschaft.

Aber 2 Bedarf-Gemeinschaften:

  1. Sie und Ihr Kind sind 1 Bedarf-Gemeinschaft.
  2. Ihr Freund ist 1 eigene Bedarf-Gemeinschaft.


Wichtig:

Wenn Sie in einer Wohn-Gemeinschaft leben:


Schreiben Sie ins Formular

wie viel Miete Ihr Mit-Bewohner

oder Ihre Mit-bewohnerin zahlt.

 

Wenn Sie mit Ihrer Familie zusammen leben:

 

Wenn Sie mit Ihrer Familie zusammen wohnen

gibt es eine Unterhalts-Vermutung.

Das bedeutet:

Die Familie muss wahrscheinlich Ihren Unterhalt zahlen.

 

Wir prüfen dann noch einmal:

Ob Ihre Familie sich um Sie kümmern muss.

Oder ob Sie Hilfe vom Jobcenter bekommen.

 

Was bedeutet allein-stehend?

 

Sie sind allein-stehend:

Wenn Sie nicht verheiratet sind.

Wenn Sie nicht verpartnert sind.

Wenn Sie alleine leben.

Oder in einer Wohn-Gemeinschaft.

Ohne Ihre Familie.

Ohne einen Partner

oder eine Partnerin.

 

Was bedeutet allein-erziehend?

 

Sie sind allein-erziehend:

Wenn Sie alleine mit Ihren Kindern leben.

Ohne einen Partner oder eine Partnerin.

Wenn Sie alleine für die Kinder sorgen.