Die neue Grundsicherung ab 01. Juli 2026 Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen auf einen Blick – mit kurzen Erklärungen und Schaubildern Arbeit hat Vorrang Wer arbeiten kann, soll möglichst schnell wieder eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen. Weiterbildungen bleiben wichtig – vor allem dann, wenn sie dauerhaft bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt schafft. Arbeit und Ausbildung haben Vorrang Weiterbildung bleibt möglich Ziel ist eine nachhaltige Beschäftigung Terminpflicht, Pflichtverletzungen und Arbeitsverweigerung Einladungen des Jobcenters sind wichtig. Wer eine Einladung ohne wichtigen Grund versäumt oder zumutbare Arbeit ablehnt, muss mit finanziellen Folgen rechnen. Vor jeder Entscheidung werden wichtige Gründe geprüft. 2. versäumte Einladung: 30 % für 1 Monat Pflichtverletzung: 30 % für 3 Monate Arbeitsverweigerung: 100 % Entzug des Regelbedarfs Eltern werden früher unterstützt Ist eine Kinderbetreuung vorhanden, werden Eltern bereits ab dem 14. Lebensmonat ihres jüngsten Kindes bei der Integration in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung unterstützt. Bisher galt dies erst ab dem dritten Geburtstag. Frühere Unterstützung beim Einstieg Voraussetzung: gesicherte Kinderbetreuung Vermögen Die bisherige Karenzzeit für Vermögen entfällt weitgehend. Künftig richtet sich das geschützte Vermögen stärker nach dem Alter der leistungsberechtigten Person. Selbst genutztes Wohneigentum bleibt weiterhin besonder geschützt. Geschütztes Vermögen richtet sich nach Alter Selbst genutztes Wohneigentum bleibt geschützt Mitwirkung bleibt wichtig Wer Leistungen erhält, wirkt bei der Klärung der persönlichen und finanziellen Verhältnisse mit. Reichen Sie Unterlagen vollständig und rechtzeitig ein und teilen Sie Änderungen frühzeitig mit. Mehr digitale Angebote Viele Anliegen erledigen Sie online – über jobcenter.digital oder die Jobcenter App. So werden Anträge schneller bearbeitet und Wartezeiten kürzer.