Geld zum Wohnen

Für jede Stadt gibt es eine Obergrenze, wie teuer eine Wohnung sein darf. Dabei wird festgelegt, wie hoch die Kosten pro Quadratmeter für eine Wohnung sein darf. Das gilt dann für die Miete und für die Nebenkosten (Heizung und Wasser). Je nachdem, wie viele Menschen in der Wohnung leben sollen, ändert sich diese Zahl. Das nennt man den angemessenen Mietpreis.

Wenn die Miete und die Nebenkosten für Ihre Wohnung nicht teurer sind als diese Obergrenze, übernimmt das Jobcenter Köln grundsätzlich diese Kosten komplett in die Berechnung. Das bedeutet, dass Sie auch das Geld zum Wohnen vom Jobcenter bekommen.

Ihre Wohnung ist zu teuer?

Wenn Ihre Wohnung zu teuer ist, können wir vielleicht trotzdem erst einmal die kompletten Kosten übernehmen. Das dürfen wir aber nur übergangsweise tun.

Wir suchen dann gemeinsam eine Möglichkeit, wie Sie die Kosten senken können. Das könnten Sie zum Beispiel tun, indem Sie

  • Ihre Wohnung untervermieten;
  • eine neue Wohnung suchen, die günstiger ist.

Was genau Sie hierbei beachten müssen, erklären wir Ihnen gerne.

Nach Ablauf der Übergangszeit dürfen wir nur noch so viel Geld zum Wohnen übernehmen, dass die Obergrenze nicht überschritten wird. Den restlichen Betrag müssen Sie dann selbst bezahlen.

Wegen Corona: Erleichterter Zugang zur Grundsicherung

Das Sozialschutz-Paket erleichtert den Zugang zur Grundsicherung: Wir übernehmen zum Beispiel die kompletten Mietkosten.

Sie ziehen in Köln um?

Wenn Sie in Köln umziehen, müssen Sie uns das so früh wie möglich mitteilen. Nur wenn Sie uns rechtzeitig informieren (bevor Sie den neuen Mietvertrag unterschreiben), können wir Sie bei den Kosten unterstützen (Kaution, Renovierung, Umzugskosten).

Sie haben Fragen zum Umzug? Sprechen Sie uns an.

Umzug nach Köln

Sie ziehen aus einer anderen Stadt nach Köln? Hier finden Sie Infos.

Merkblatt zum Wohnungswechsel

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