Informationen für Träger

Informationen zu Corona

12. Oktober 2020 – Coronaschutzverordnung der Stadt Köln, Amtsblatt vom 09.10.2020

Die aktuelle Coronalage in Köln hat sich weiter verschärft. Im Zuge dessen wurde von der Stadt Köln eine neue Coronaschutzverordnung erlassen. Bitte beachten Sie bei der Maßnahmeumsetzung das Amtsblatt der Stadt Köln. Insbesondere Punkt Nr. 3 bezüglich der Mund-Nase-Bedeckungspflicht ist bei außerschulischen Bildungsangeboten in geschlossenen Räumen zu berücksichtigen.

Bildungs- und Maßnahmeträger können wieder einen Präsenzbetrieb aufnehmen, wenn sie die Auflagen für den Gesundheitsschutz beachten. Die Träger werden gebeten, sich laufend über die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere über die Verordnungen und Erlasse des Landes bzw. der regionalen Gesundheitsbehörden, zu informieren.

Die rechtlichen Regelungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) finden Sie unter dem folgenden Link – die aktuelle Coronaschutzverordnung und die Coronabetreuungsverordnung gelten bis zum 25. Mai 2020:

https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

Einige Bildungs- und Maßnahmeträger in NRW sind bereits wieder mit Präsenzunterricht gestartet oder bereiten sich darauf vor. Angesichts der Gesundheitsschutzauflagen ist die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nicht für alle komplett möglich, sodass sowohl eine alternative Durchführung als auch eine Kombination von Präsenzunterricht mit einer Alternative denkbar ist. Der Gesundheitsschutz der Teilnehmenden und Mitarbeiter*innen steht dabei an erster Stelle!

Bitte nehmen Sie – sofern nicht schon geschehen – mit dem Jobcenter Köln Kontakt auf und stimmen die weiteren Schritte ab (z.B. Zeitpunkt, Erklärung zur Einhaltung der Gesundheitsschutzauflagen, teilnehmende Personen, einzureichende Unterlagen etc.) ab.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur:

https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/weiterfuehrung-von-massnahmen

 

Informationen zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Mit dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) soll der Bestand sozialer Dienste und Einrichtungen in der Corona-Krise gesichert werden. Träger mit laufenden Maßnahmen zum Stichtag 16. März 2020 haben die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen, wenn eine Existenzsicherung nicht über vorrangige Mittel erfolgen kann.

Auf der Internetseite der Arbeitsagentur finden Sie

  • Informationen, wie der Zuschuss beantragen werden kann.
  • die Antragsunterlagen für den Zuschuss im Rechtskreis SGB III / SGB II.
  • Fragen und Antworten zur Umsetzung.

https://www.arbeitsagentur.de/institutionen/sodeg-sozialdienstleister-einsatzgesetz

 

Für weitere Informationen und um offene Fragen direkt zu klären finden in der 22. KW Skype- bzw. Telefonkonferenzen statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, Wenn Sie sich für die Telefonkonferenz / Skype-Besprechung vormerken lassen wollen, wenden Sie sich bitte unter folgenden Angaben bis zum 22. Mai 2020 an das Postfach Nordrhein-Westfalen.Gute-Erwerbsbiografien@arbeitsagentur.de:

  • „Informationsbedarf zum SodEG“ in der Betreffzeile
  • Name Ihrer Bildungseinrichtung einschl. Standortangabe,
  • die Namen der teilnehmenden Personen und
  • geben bitte auch die persönliche E-Mailadresse an.

Weitere Informationen gehen Ihnen dann mit gesonderter Mail zu.

Informationen für Bildungs- und Maßnahmeträger

Die Bildungszielplanung richtet sich an Kunden/innen aus dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuches – Zweites Buch (SGB II), das heißt an Arbeitslosengeld II Beziehende.
Entscheidungen über Förderungen im Rahmen des § 16 Absatz 1 SGB II i.V.m. den §§ 81ff SGB III sind ausschließlich durch Fachkräfte des Jobcenters Köln möglich. Grundlage für diese Entscheidung sind Beratungsgespräche mit den Kunden/innen, in denen individuelle Zielvereinbarungen zur Integration in den Arbeitsmarkt abgeschlossen werden.

Das Bildungsjahr 2020 stand unter dem Einfluss der Beschränkung von sozialen Kontakten angesichts der Coronavirus SARS-CoV-2-Krise. Die Auswirkungen der Krise spiegelten sich auch im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen des Jobcenters wider. Alternative Lernformen mussten entwickelt werden, um eine erfolgreiche Umsetzung der Angebote sicherzustellen. Das kurzfristige Wachstum der Arbeitslosenzahlen in dieser Zeit stellte für beide Kostenträger zusätzlich eine große Herausforderung dar.

Welche Auswirkungen die Coronavirus SARS-CoV-2-Krise auf das Bildungsjahr 2021 hat, lässt sich nur schwer voraussagen. Es wird davon ausgegangen, dass der Bedarf an Qualifizierungen um Umschulungen steigen wird.

Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel richtet sich die Bildungszielplanung zum einen an arbeitslose Arbeitnehmende als auch an Arbeitgebende, die im Zuge der Digitalisierung und des Fachkräftemangels ihre Mitarbeitenden nach dem Qualifizierungschancengesetz schulen lassen möchten.

Die Digitalisierung und die gesellschaftliche Veränderung vollzieht sich schneller, vernetzter, unmittelbarer und individueller. Hier gilt es, sich den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu stellen.

Das Jobcenter Köln behält sich vor, Bildungsziele, Qualifizierungsinhalte und Kapazitäten für Bildungsgutscheine den laufenden arbeitsmarktlichen Entwicklungen anzupassen.

Für abschlussorientierte Weiterbildungen und arbeitsplatznahe individuelle Bedarfe soll ein Bildungsangebot bereitgestellt werden, das einen signifikanten Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs in den Branchen und Berufsfeldern leistet. Die Förderung erfolgt daher in Berufen und Branchen, die Arbeitskräfte aufnehmen können.

„Umschulungen“ – d.h. eine langfristig angelegte berufliche Neuorientierung in anerkannten Ausbildungsberufen – werden verstärkt gefördert. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen, der angestrebten langfristigen Integrationswirkung und dem Verbleib der Umgeschulten im Zielberuf werden – wie in den Vorjahren – auch im Jahr 2021 Umschulungen als betriebliche Umschulungen sowie bei einem Träger unter den in der Bildungszielplanung genannten Bedingungen gefördert.

Bei der Ausgabe der Bildungsgutscheine wird das Jobcenter Köln auch unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Effektivität eine Auswahl treffen, die für die Gesamtheit der zu fördernden Personen eine effiziente Nutzung der Ressourcen erwarten lässt.

Das Jobcenter Köln plant für 2021:
• 861 Bildungsgutscheine für abschlussorientierte Maßnahmen
• 1.871 Bildungsgutscheine für nicht abschlussorientierte Maßnahmen

BZP 2021 – Infos für Bildungsträger (PDF)

Planungen für das Jahr 2021

Das Jobcenter Köln bietet seinen Kundinnen und Kunden ein breites Portfolio von Arbeitsmarktdienstleistungen an. Ein solch vielfältiges Angebot bedingt aber auch inhaltliche Überschneidungen in einzelnen Maßnahmen, verringert die Übersichtlichkeit und erschwert im Einzelfall ein passgenaues Angebot für die Teilnehmer*innen.
Die Planungen für das Jahr 2021 sehen daher eine veränderte Angebotsstruktur vor.

AMDL-Trägerinfo (PDF)

Ausschreibungen, Vergabeverfahren

Vergabeverfahren werden im Jobcenter Köln nur noch digital durchgeführt („eVergabe“).
Maßnahmen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, welche durch ein Vergabeverfahren eingekauft werden, werden ab sofort veröffentlicht auf www.dtvp.de, der Website des Deutschen Vergabeportals.

Wir freuen uns auf Ihre qualifizierte Bewerbung!

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